Drehtechnik

Die mechanische Werkstatt V.G.A. ist in Präzisionsfräsen kleiner und mittlerer Bauteilen spezialisiert: die Produktionspalette reicht von der individuellen Einzelteilfertigung nach Maß oder Zeichnung bis zur Lohnfertigung von Kleinserien.

V.G.A. Fräserei garantiert hochpräzise Fräsbearbeitungen dank der Investitionen und Erweiterung des Maschinenparks: CNC-Fräsen, konventionelles Fräsen

Spezialisierte Zerspanungsmechniker und die CAD-CAM Programmierung ermöglicht die Analyse komplexer Bauteilen, CAD-Konstruktionen und Herstellung von CNC-Frästeile aus Aluminium, Kunststoff uns Sondermaterialen mit guten Oberflächenqualität.

Hier werden Produktdaten erzeugt und die Weichen für die Produktstrategie und Kostenentwicklung gestellt.

Beim 4-Achsen und  5-Achsen-Fräsen kann die Maschine den Fräser unter jedem Winkel am Werkstück positionieren und verfahren, wodurch die Fertigung von extrem komplexen 3D-Kontur Fräsen, Prototypen und Modellbau ermöglicht wird. Über einen weiteren Ausbau der Fertigungskapazitäten soll eine deutliche Kostenreduktion und damit eine Vielzahl an erfolgreichen Projekten mit hoher Kundenzufriedenheit realisiert werden. 

Drehtechnik

Drehen ist ein zerspanendes Fertigungsverfahren für Metalle, der eine optimale Späneabfuhr gewährleistet. Im Gegensatz zum Spindeln und Fräsen dreht sich hier das Werkstück beziehungsweise Halbzeug; es führt die Hauptschnittbewegung mit seiner Rotation aus.

Das fest eingespannte Werkzeug (Drehmeißel) wird am drehenden Werkstück mit Hilfe des Werkzeugschlittens entlang bewegt, um einen Span abzuheben; es führt die Zustell- und Vorschubbewegung aus.

Die Drehverfahren können nach verschiedenen Gesichtspunkten eingeteilt werden: Längsdrehen – Innendrehen – Außendrehen und Profildrehen.

Längsdrehen: Beim Ausdrehen – Innendrehen – ist die Auswahl des Werkzeugs durch den Bohrungsdurchmesser und die Länge des Bauteils (Bohrungstiefe mit Überhang) erheblich eingeschränkt. Als allgemeine Richtlinie für alle Bearbeitungstiefen gilt, dass stets der kürzeste Werkzeugüberhang und das größtmögliche Werkzeug zu wählen ist. Durch die Auswahl des richtigen Werkzeugs und dessen korrekte Anwendung und Aufspannung können Werkzeugablenkung und Vibrationen minimiert werden.

Längsdrehen – Ausdrehen : Zuerst erfolgt die Auswahl des Spannsystem der Wendeplatte zur Spannung im Werkzeughalter. Diese hängt vom Bearbeitungstyp und, im gewissen Maße, von der Bauteilgröße ab. Hier stellt die Schruppbearbeitung großer Bauteile, im Vergleich zu Schlichtanwendungen in kleinen Komponenten, sehr unterschiedliche Anforderungen.

Innenprofildrehen : Beim Innenprofildrehen wird das Werkzeug sowohl radialen als auch tangentialen Schnittkräften ausgesetzt. Die radialen Kräfte lenken das Werkzeug vom Bauteil ab, die tangentialen Kräfte wiederum bewirken eine Werkzeugablenkung aus dem Zentrum nach unten. Beim Ausdrehen von Bohrungen kleiner Durchmesser ist es besonders wichtig, dass der Freiwinkel groß genug ist, um einen Kontakt des Werkzeugs mit der Bohrungswand zu verhindern.

Außenprofildrehen : Die zum Profildrehen eingesetzten Werkzeuge sind aufgrund der wechselnden Bearbeitungsrichtung und unterschiedlichen Durchmessern, variierenden Belastungen und Schnitttiefen unterworfen. Eine der wichtigsten Eigenschaften eines Formdrehwerkzeugs ist die Zugänglichkeit – eine Eigenschaft, die Wendeschneidplatten mit Spitzenwinkeln von 35° oder 55° bieten.

Durch Optimierung dieser Parameter werden folgende Zustände erreicht: optimale Standzeit des Werkzeugs durch die modernste Werkzeugmaschinen.

Die moderne Technologie einer CNC-Drehmaschine  und die Multitasking Technologie macht es möglich, auch Hartdreheteile zu fertigen.

Hartdrehen: Das Drehen von Stahl mit einer Härte von mehr als 45 HRc (typischerweise zwischen 55-68 HRc) bezeichnet man als Hartdrehen und ist eine kosteneffiziente Alternative zum Schleifen.

Durch Hartdrehen ist eine Reduzierung der Bearbeitungsdauer und Kosten um mehr als 70% möglich, und das bei verbesserter Flexibilität, Vorlaufzeit und Bauteilqualität.

  • Einfacherer Fertigungsprozess, ähnlich einer herkömmlichen Drehbearbeitung.
  • Flexible Maschinenauslastung, gleiche Maschine zur Außen- und Innenbearbeitung.
  • Höhere Produktivität.
  • Geringere Kosten pro Bauteil.
  • Komplexe Bauteilformen können in einer Aufspannung gefertigt werden.
  • Umweltfreundlich – kein Kühlschmierstoff, kein Schleifabfall.